Jetzt im Januar werden wir das neue Gesamtprogramm Frühjahr/Sommer 2018 zusammenstellen.

Viele unserer bewährten Kurse werden wir auch im Frühjahrssemester 2018 wieder anbieten.

Sie können dazu schon ab Anfang Februar auf unserer Homepage www.zfn.de nachsehen.

Unser Gesamtprogramm wird Ihnen dann automatisch ca. Mitte Februar mit der Post zugeschickt.

Bei Fragen dürfen Sie uns auch gerne anrufen: 089/ 545 931 -0

Herzliche Grüße und mit den besten Wünschen für ein gesegnetes und glückliches Jahr 2018.

Ihr ZfN-Team

Die Zusammenfassung der neuen Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern nach § 2 des Heilpraktikergesetzes

Der Begriff „Feststellen“ wurde gegenüber dem Entwurf an mehreren Stellen herausgestrichen. Das war bei der Anhörung dem Vertreter des deutschen Städtetages wichtig, um eine eventuelle Haftung der Amtsärzte auszuschließen.

So z.B. im Punkt 2.3 „Bewertung der Überprüfungsleistungen und Bestehen“ heißt es nur noch, dass beim Nicht-Bestehen angenommen (also nicht mehr festgestellt) wird, dass von der AnwärterIn eine Gefahr ... ausgeht. 

Sehr gut ist auch, dass der Begriff „Amtsarzt“ ersetzt wurde durch „Arzt/Ärztin“, so kann nun jeder Arzt die Überprüfung abnehmen.

Letztendlich bleibt es für uns im ZfN bei unseren bisherigen Ausbildungsinhalten.

Die mündlichen Prüfungen werden wohl, so wie jetzt schon in ML, praktische Demonstrationen beinhalten. 

Wichtig: Die Leitlinien treten erst am 22. März 2018 in Kraft, für die schriftliche Prüfung am 21. März 2018 wird es also noch bei der alten Regelung bleiben.

Wann und wie sich bei den einzelnen Gesundheitsämtern die mündliche Prüfung ändern wird, bleibt abzuwarten.

Unser seit Jahrzehnten bewährtes Ausbildungssystem ist also bereits jetzt bestens geeignet, dass unsere Schüler auch mit den neuen Prüfungleitlinien beste Prüfungsergebnisse erzielen werden

Bekanntmachung von Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern nach § 2 des Heilpraktikergesetzes

in Verbindung mit § 2 Absatz 1 Buchstabe i der Ersten Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz

Vom 7. Dezember 2017, veröffentlicht am Freitag, 22. Dezember 2017

Die Leitlinien treten am 22. März 2018 in Kraft.

 

Präambel:

Dementsprechend beinhalten die nachfolgenden Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern Vorgaben zur formellen und inhaltlichen Gestaltung der Überprüfung. Sie orientieren sich am Ziel der Gefahrenabwehr und sollen die Feststellung ermöglichen, ob die Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärter die Grenzen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten zuverlässig einschätzen, sich der Gefahren bei Überschreitung dieser Grenzen bewusst und bereit sind, ihr Handeln angemessen daran auszurichten.

Damit dies gelingt, bedarf es sowohl einer Überprüfung der rechtlichen wie medizinischen Kenntnisse der Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärter, 
aber auch einer der späteren Tätigkeit entsprechenden Demonstration von Fertigkeiten in der praktischen Anwendung dieser Kenntnisse.

Ihre Grenze findet die Leitlinie dort, wo sie über die Mindestanforderungen an die Überprüfung hinausgeht ....

Aufgegriffen wird die Bitte der Länder, auch für die Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern, die eine – nach der Rechtsprechung zugelassene – sogenannte sektorale Heilpraktikererlaubnis anstreben, einheitliche Vorgaben für die Durchführung entsprechender Überprüfungen vorzusehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass damit keine Bestätigung von sektoralen Heilpraktikererlaubnissen als solchen verbunden ist. 

Zur Heilpraktikerüberprüfung

1 Inhalte der Überprüfung

Ziel der Überprüfung der Kenntnisse und Fähigkeiten der antragstellenden Person ist es festzustellen, ob von ihrer Tätigkeit bei der Ausübung von Heilkunde eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung im Allgemeinen oder die Patientinnen und Patienten im Besonderen ausgehen kann. 

Dementsprechend ist bei den nachfolgenden Gegenständen der Überprüfung insbesondere darauf zu achten, dass die antragstellende Person die Grenzen ihrer persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten kennt, sich der Gefahren im Falle ihrer Überschreitung bewusst und bereit ist, ihr berufliches Handeln danach auszurichten.

1.1 Rechtliche Rahmenbedingungen

1.1.1 Die antragstellende Person kennt das Gesundheitssystem in Deutschland in seinen wesentlichen Strukturen und weiß um die Stellung des Heilpraktikerberufs in diesem System.

1.1.2 Die antragstellende Person kennt die für die Ausübung des Heilpraktikerberufs relevanten Rechtsvorschriften aus dem Straf- und Zivilrecht sowie aus anderen einschlägigen Rechtsgebieten, insbesondere das Heilpraktikergesetz, das Patientenrechtegesetz, das Heilmittelwerbegesetz und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und ist in der Lage, ihr Handeln im Interesse des Patientenschutzes nach diesen Regelungen auszurichten.

1.1.3 Die antragstellende Person kennt die medizinrechtlichen Grenzen sowie Grenzen und Gefahren allgemein üblicher diagnostischer und therapeutischer Methoden bei der Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten aufgrund von Arztvorbehalten insbesondere im Bereich des Infektionsschutzes, im Arzneimittel- oder Medizinprodukterecht und ist in der Lage, ihr Handeln nach diesen Regelungen auszurichten.

1.1.4 Die antragstellende Person kann ihre eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zutreffend einschätzen; sie weiß insbesondere über die Grenzen ihrer Fähigkeiten auch mit Blick auf ihre haftungsrechtlichen Verantwortlichkeiten Bescheid.

1.2 Qualitätssicherung

1.2.1 Der antragstellenden Person sind die Grundregeln der Hygiene einschließlich Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen bekannt; sie ist in der Lage, diese bei der Ausübung des Berufs zu beachten.

1.2.2 Die antragstellende Person ist sich der Bedeutung von Qualitätsmanagement und Dokumentation bei der Berufsausübung bewusst; sie ist in der Lage, diese Kenntnisse bei der Ausübung des Berufs zu beachten. 

1.3 Notfallsituationen

Die antragstellende Person ist in der Lage, Notfallsituationen oder lebensbedrohliche Zustände zu erkennen und eine angemessene Erstversorgung sicherzustellen.

1.4 Kommunikation

1.4.1 Die antragstellende Person verfügt über die für eine Ausübung des Heilpraktikerberufs notwendigen Kenntnisse in der medizinischen Fachterminologie.

1.4.2 Die antragstellende Person kann aufgrund dieser Kenntnisse angemessen mit Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen kommunizieren und interagieren.

1.4.3 Die antragstellende Person ist im Rahmen ihrer Stellung im Gesundheitssystem in der Lage, sich mit anderen Berufsgruppen und Institutionen im Gesundheitswesen fachbezogen zu verständigen.

1.5 Medizinische Kenntnisse

1.5.1 Die antragstellende Person verfügt über die zur Ausübung des Heilpraktikerberufs notwendigen Kenntnisse der Anatomie, pathologischen Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie sowie Pharmakologie.

1.5.2 Die antragstellende Person verfügt über die zur Ausübung des Heilpraktikerberufs notwendigen Kenntnisse der allgemeinen Krankheitslehre sowie akuter und chronischer Schmerzzustände.

1.5.3 Die antragstellende Person verfügt über die zur Ausübung des Heilpraktikerberufs notwendigen Kenntnisse zur Erkennung und Behandlung von physischen und psychischen Erkrankungen bei Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen, insbesondere in den Bereichen von

– Erkrankungen des Bewegungsapparats

– Erkrankungen des Herzes, Kreislaufs und der Atmung

– Erkrankungen des Stoffwechsels und des Verdauungsapparats

– immunologischen, allergologischen und rheumatischen Erkrankungen

– endokrinologischen Erkrankungen

– hämatologischen und onkologischen Erkrankungen

– neurologischen Erkrankungen

– ophtalmologischen Erkrankungen

– Erkrankungen des Halses, der Nase und der Ohren.

– dermatologischen Erkrankungen

– Infektionskrankheiten

– urologischen Erkrankungen

– gynäkologischen Erkrankungen

– Schwangerschaftsbeschwerden

– pädiatrischen Erkrankungen

– geriatrischen Erkrankungen

– psychischen Erkrankungen

1.6 Anwendungsorientierte medizinische Kenntnisse

1.6.1 Die antragstellende Person ist in der Lage, ärztliche Befunde und Befunde anderer Berufsgruppen einschließlich der in den Befunden enthaltenen Laborwerte zu verstehen, zu bewerten und diese Bewertung im Rahmen der eigenen Berufsausübung angemessen zu berücksichtigen.

1.6.2 Die antragstellende Person ist in der Lage, eine vollständige und umfassende Anamnese einschließlich eines psychopathologischen Befundes zu erheben und dem Heilpraktikerberuf angemessene Methoden der Patientenuntersuchung anzuwenden.

1.6.3 Die antragstellende Person ist unter Anwendung ihrer medizinischen Kenntnisse, unter Einbeziehung vorliegender Befunde, gestützt auf ihre Anamnese und im Bewusstsein der Grenzen ihrer diagnostischen und therapeutischen Methoden sowie möglicher Kontraindikationen in der Lage, eine berufsbezogene Diagnose zu stellen, aus der sie einen Behandlungsvorschlag herleitet, der keine Gefährdung der Patientengesundheit erwarten lässt.

1.6.4 Die antragstellende Person ist insbesondere dann, wenn der Behandlungsvorschlag die Anwendung invasiver Maßnahmen beinhaltet, in der Lage zu zeigen, dass sie diese Maßnahmen ohne Gefährdung der Patientengesundheit anwenden kann.

1.6.5 Enthält der Behandlungsvorschlag der antragstellenden Person Maßnahmen, die den alternativen Therapieformen zuzurechnen sind, erklärt sie die vorgeschlagenen Maßnahmen und ist auf Nachfrage in der Lage zu zeigen, dass sie diese ohne Gefährdung der Patientengesundheit anwenden kann.

Wird eine sogenannte sektorale Heilpraktikererlaubnis beantragt, haben sich die in Nummer 1 genannten Inhalte der Überprüfung gezielt darauf zu erstrecken, ob von der Ausübung der Heilkunde durch den Betroffenen eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung oder für die ihn aufsuchenden Patientinnen und Patienten in dem sektoralen Bereich ausgeht, für den die Heilpraktikererlaubnis beantragt wird. 

Dabei ist insbesondere auch zu überprüfen, ob die antragstellende Person in der Lage ist, die Krankheiten, Leiden oder sonstigen Körperschäden aus dem für die sektorale Heilpraktikererlaubnis einschlägigen Bereich von den Krankheiten, Leiden oder sonstigen Körperschäden zu unterscheiden, die außerhalb dieses Bereichs liegen. Verfügt die antragstellende Person über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem für die sektorale Heilpraktikererlaubnis einschlägigen bundesgesetzlich geregelten Heilberuf, kann die Überprüfung auf Kenntnisse und Fähigkeiten beschränkt werden, mit denen die antragstellende Person zeigt, dass sie in der Lage ist, die Lücke zwischen der vorhandenen Berufsqualifikation und der eigenverantwortlichen Ausübung von Heilkunde zu schließen, wobei diese Beschränkung insbesondere in einem Verzicht auf einen schriftlichen Teil der Überprüfung zum Ausdruck kommen kann.

2 Allgemeine Vorgaben zur Durchführung der Überprüfung

Der mündlich-praktische Teil der Überprüfung ist bestanden, wenn die Leistung der antragstellenden Person keine Mängel aufweist, die bei der Ausübung der Heilkunde eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung oder für die sie aufsuchenden Patientinnen und Patienten erwarten lassen.

 

(...) Der Rest der Leitlinie bleibt so wie bisher.

Am Dienstag den 26. September 2017 durften wir das erste Mal Herrn Dr. Ravi Gambhir (M.D. Homoeopathy, homöop. Arzt) aus Indien als Vortragenden zum Thema "Das Wesen des Patienten - Der Schlüssel zum Simillimum" in unseren Räumen begrüßen. Sein Vortrag stieß bei den Zuhörern auf sehr große Resonanz und war mit knapp 50 Teilnehmern gut besucht. Wir freuen uns schon auf seinen nächsten Vortrag und seine kommenden Seminare am ZfN. Details zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie hier.

Liebe Interessierten, Schüler und Absolventen, am 25. August wurde unser neues Gesamtprogramm als Herbst/Winter-Ausgabe 2017/2018 deutschlandweit versendet. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Spaß beim Durchstöbern. Und alle die, die noch kein Exemplar erhalten haben können gerne jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt hier eines anfordern.

Unsere nächste Kinderosteopathie-Ausbildung startet am Donnerstag den 26.04.2018. Da sich bereits eine Vielzahl an Interessenten bei uns gemeldet haben dürfte es einmal mehr knapp mit den freien Plätzen werden. Daher sollten Sie sich Ihren Ausbildungsplatz möglichst zeitnah reservieren lassen. Rufen Sie uns an unter: 089/545931-0. Das zu dieser Ausbildung passende Formular zur Anmeldung stellen wir für Sie in den kommenden Wochen online.

Wir haben unser Angebot im Bereich der psychotherapeutischen Methodenfortbildungen äußerst interessant erweitern können: Unser kostenloser Infoabend zur  „Körper- u. bindungsorientierten Traumatherapie“ findet am 29.05.2017 um 19:00 Uhr statt.

Wer Interesse hat traumatherapeutisch in seiner Praxis zu arbeiten und auch schon Erfahrung im Umgang mit Patienten/Klienten hat, ist herzlich eingeladen.

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Liebe Interessierten, Schüler und Absolventen, am 23./24. Februar wurde unser neues Gesamtprogramm als Frühjahrsausgabe 2017 deutschlandweit versendet. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Spaß beim Durchstöbern. Und alle die, die noch kein Exemplar erhalten haben können gerne jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt hier eines anfordern.

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