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Von A wie Abwehrkraft über G wie Grippe bis zu Z wie Zoster
Der Knospenextrakt "morgenländische Platane" besitzt in der Gemmotherapie eine Sonderstellung.
Einerseits seit Jahrzehnten erfolgreich im Einsatz bei Drüsenentzündungen (hpts. Mastitis) und langwierigen chronischen Entzündungen und anderseits doch wenig bekannt über die Wirkmechanismen dieses Knospenmittels. Zum einen das beliebte Mazerat bei grippalen Infekten, zum andern zu wenig populär bei der Behandlung von z.B. Akne, Gürtelrose und Augenbeschwerden.
Dieser Vortrag zeigt das Spektrum der Wirkung, Indikation und Anwendung der morgenländischen Platane auf und gibt konkrete Tipps, wie dieses besondere Knospenmittel einzusetzen ist bei:
- wie die Oligoelemente, Pflanzentinkturen, Knospenextrakte und Lithotherapie zu einer wohlklingenden Stimme verhelfen können -
"sprich, damit ich dich sehe", schlug Sokrates dem jungen Charmides vor, um mehr dessen seelische Schönheit betrachten zu können als nur die Schönheit seiner körperlichen Gestalt. Mit Sehen meinte Sokrates also nicht den Sehsinn, sondern das geistige Auge, die Psyche und Vernunft, das Wesen.
Und heute - mehr als 2000 Jahre nach Sokrates - gilt die Stimme immer noch als die phonetische Visitenkarte.
In diesem Vortrag zeigt der Referent auf, wie Atmung, Haltung, Kehlkopf, innere "STIMM-ung" und Ge-(Stimm)-theit eng miteinander verbunden sind und wie sich die Stimme gezielt unterstützen lässt mit den naturheilkundlichen Methoden wie beispielsweise der Oligo-, Phyto- und Gemmotherapie.
Als stellvertretende Beispiele seien das Oligoelement "Jodatum" erwähnt, womit sich die Stimmlippen und die Lungen kräftigen lassen, oder die Phytotinktur "Efeu" als herausragendes Mittel, um den gesamten Sprechapparat zu unterstützen. Ebenso werden der Stein Chalcedon und Bernstein aus der Lithotherapie besprochen.
Besonderes:
Der Referent zeigt in diesem Vortrag zum ersten Mal online einige bewährte Stimm- und Sprechübungen, wie er sie in einer seiner früheren Aufgaben als dipl. Atem-, Stimm- und Sprechpädagoge (bei Prof. Koblenzer) bei Moderatoren und Bühnenkünstlern angewendet hat.
Diese Übungen in Kombination mit den "Stimmgemmos", "Klangphytos", "Vokaloligos" und "Phonetiklithos" machen den Reiz dieses Vortrags aus.
Zellregeneration, Hautaufbau, hormonelles Gleichgewicht, oder: "die Abendsonne", "das Mysterium der Dunkelheit" und auch: entzündungshemmend, beruhigend und hochwertiger Schutz für die Haut.
Mit solchen und weitere Bezeichnungen wurde und wird die Nachkerze seit sehr Langem versehen.
Nun wurde diese besonders kraftvolle Pflanze mit ihren strahlend gelben Blütenblättern und ihrem einschmeichelnden Duft zur Heilpflanze des Jahres 2026 erkoren.
Zu ihrer Würdigung wendet sich dieser Vortrag den therapeutischen Möglichkeiten der Nachkerze zu, betont ihre spezifischen Inhaltsstoffe - insbesondere dem bekannten Nachtkerzenöl - sowie die kulturhistorischen und botanischen Eigenheiten der Nachkerze.
Viele praktische Tipps und bewährte Anwendungen aus dem Erfahrungsschatz des Referenten runden den Abend ab.
Der Stoffwechsel, die Hormon- und Nervenprozesse sind auch beim modernen Menschen chronobiologisch fixiert.
Selbst in unserer "Hightech-Zeit" spielen die Exorhythmen (äußere Faktoren wie Sonneneinstrahlungswinkel der Sonne zur Erde etc.) auf unsere inneren Regulationsvorgänge (Endorhythmen) eine mittlerweile sehr unterschätze Rolle.
Pflanzenwachstum, die chemischen und physikalischen Prozesse in den Pflanzenzellen unterliegen ebenfalls den großen äußeren Gegebenheiten wie Sonnenstand, Bodenabstrahlung u.a.m.
So wurden die bekanntesten Heilpflanzen auch bereits vor Jahrhunderten schon in den Jahreskreislauf bzw. in die Jahreszeiten eingeordnet. Die alten Riten und Bräuche entsprechen allesamt auch einer Zuordnung in eine Jahreszeit.
Aber neben den seit sehr langer Zeit populärsten Heilpflanzen wie Schafgarbe, Löwenzahn, Melisse, oder Johanniskraut lassen sich spezielle Heilkräuter und ihre Tinkturen finden, die sich bei den Anforderungen auf den menschlichen Organismus in unterschiedlichen Jahreszeiten hervorragend einsetzen lassen.
An diesen 4 Abenden vertiefen wir unser Wissen in der Bedeutung der Exorhythmen auf das menschliche Regulationsystem und ordnen die z.T. etwas weniger bekannten Heilpflanzen und die daraus gewonnenen Tinkturen den Jahreszeiten zu. Ebenso beschäftigen wir uns mit denWirkstoffen der einzelnen Heilpflanzen und mit der Wirkantwort des menschlichen Gewebes.
1. Abend:
Zentrum für Naturheilkunde & Osteopathie Akademie München
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