Ganzheitliche Psychotherapie

Das griechische Verbum heisst therapeuo: dienen, Dienst tun, pflegen, umsorgen.

Wie dienen wir unsere Kunden am Besten?
Wie pflegen wir Sie, so das Sie in Ihrem eigenen Prozess weiterhin Hoffnung schoepfen koennen?
Wie unterstützen wir Selbstverwirklichung und umsorgen uns auch selber dabei, so daß wir nicht an unserem eigenen leeren Fass sitzen?

Die Psyche beinhaltet Fühlen, Denken und sämtliche individuelle geistige Fähigkeiten, also auch Denkvermögen, Lernfähigkeit, Emotionen, Wahrnehmung, Empfindung, Empathie, Wissen, Intuition und Motivation. Darüber hinaus sind auch Träume mit der Psyche in Verbindung zu bringen.
Im deutschen Wortschatz kann die Seele ein Bestandteil der Psyche sein.
Unser Ausbildungsangebot erstreckt sich über die Basisgrundlage hin zum Erreichen einer professionellen Kompetenz für das gesamte beratende und therapeutische Wirkungsfeld.
Wir untersuchen gemeinsam, was es heißt, eine therapeutische Leistung im ganzheitlichen Sinne zu entwickeln, die bei jedem Patienten/Klienten anders aussieht, weil Sie massgeschneidert ist und wirklich auf die Beduerfnisse der Person in diesem Moment eingeht:
Die Bereitschaft im Jetzt zu leben, ist nicht zu trennen von der Frage nach Offenheit für Erfahrungen, dem Vertrauen auf das Wirken der Wirklichkeit, der Unterscheidung zwischen der Wirklichkeit und der Phantasie, dem Aufgeben von Kontrolle und dem Annehmen von möglicher Frustration, einer hedonistischen Einstellung und der bewussten Wahrnehmung des möglichen Todes (Naranjo, 1979).
Als Therapeuten pflegen wir diese ganzen Zusammenhänge in einer ganzheitliche Wahrnehmung, die wir für unsere Klienten halten.
Auf den persönlichen Kompetenzen aufbauend, folgt die Erweiterung und Professionalisierung der methodischen Kompetenzen. Therapeutische bzw. Beratungssituationen werden richtig eingeschätzt und dementsprechend geeignete sowie umsetzbare Schritte werden entwickelt.

  • Modul 1: Der Gesunde Mensch- Suche nach dem Ideal?
  • Modul 2: Neurophenomenologie- Wie erlebe ich, wie drücke ich mich aus und was bedeutet das in der Psychotherapie oder Heilung und im Leben.
  • Modul 3: Dynamik der Verwundung und Heilung.
  • Modul 4: Neuropsychologie in Heilberufen- Hintergrund und Entwicklung, Therapeutischen Werkzeuge.
  • Modul 5: Geschichte der Transpersonalen Psychotherapeutischen Heilung- der Unterschied zwischen Psyche und Seele.
  • Modul 6: Achstamkeit und Psychotherapie-Integration in den ganzheitlichen Gesichtspunkt.
  • Modul 7: Der Weg in die Zukunft des heilens-Digitale Lösungen in der Praxis, letzter Wissensstand in Ausdruck und Wahrnehmung, Medienpsychologie, z.b. Digital Play Therapy (DPT), VR Therapie uvm.
  • Modul 8: Sensing-Focusing Psychotherapie als Knüpfpunkt zur ganzheitlichen Einbeziehung und Heilung-das Erfühlen des richtigen Weges vorwärts als Therapeut und Klienten.
  • Modul 9: BindungsTheorie und Sozialpsychologie (auch interpersönliche Neurobiologie)-was ist meine Wirkungauf die Umgebung
  • Modul 10: Informationsvermittlung, Integration, ganzheitliches Verständnis 
  • Modul 11: Interkulturelle Kommunikation
  • Modul 12: Zusammenführung- persönliche Perspektive, in der Praxis, als lebendiges Dasein


Methoden:

  • Transpersonale Psychotherapie beschreibt spirituelle Erfahrungen aus multikultureller Sicht; erkundet das Wesen und Erleben des Seins; sucht Wege zur Erweiterung des Bewusstseins, die über die Grenzen des persönlichen Ichs hinaus weisen, die sich aber auch in der Psychophysiologie wiederspiegeln.
  • Focusing Therapie von Eugene T. Gendlin postuliert den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung, sowie die Selbsthilfe Technik zur Lösung persönlicher Probleme. Focusing weist neue Wege in der Behandlung psychosomatischer Beschwerden. Neben dem Einsatz in der therapeutischen Praxis bietet sich Focusing auch zur Unterstützung kreativer Prozesse oder bei der Entscheidungsfindung an. Zur Versprachlichung impliziten Wissens, basierend auf dem Focusing-Prozess, wurde die Methode Thinking at the Edge entwickelt. Der Focusing-Prozess wurde im Rahmen von Forschungen zur Klientenzentrierten Psychotherapie (Carl Rogers) in den 1960er Jahren von Eugene T. Gendlin, Professor für Philosophie und Psychologie an der Universität Chicago, beschrieben. Bei der Untersuchung von Therapiegesprächen stellte er fest, dass die Fortschritte in der Persönlichkeitsentwicklung der Klienten*Inneninnen nicht von einer bestimmten Therapierichtung abhingen, sondern von einer Fähigkeit, die sie selbst mitbrachten.
  • Gestalttherapie Die Gestalttherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das sich weniger an dem traditionellen medizinischen Krankheitsmodell und festgelegten Normen orientiert, also daran, was als gesund und krank gilt. Auch wird in der Gestalttherapie das Verhältnis von Therapeut*In und Klient*In als eines definiert, in dem Therapeut*Innen Begleiter und Unterstützer sind und die Klient/innen die Experten ihrer selbst. Darum sprechen Gestalttherapeut/innen auch nicht von Patient*Innen sondern von Klient*Innen; wichtig ist ihr die Vielseitigkeit von Menschen und deren Vorstellungen davon, wie sie mit anderen Menschen und der Welt insgesamt in Kontakt sein und sich dadurch individuell entwickeln wollen.
  • MBSR MBSR steht für Mindfulness-Based Stress Reduction (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion). Entwickelt wurde die Meditationstechnik von dem US-Wissenschaftler Jon Kabat-Zinn in den 1970er Jahren. Sie basiert auf traditionellen Meditationsarten, verzichtet jedoch auf einen spirituellen Überbau. Die Wirksamkeit der standardisierten Übungen konnte in Studien vielfach nachgewiesen werden. Hirnforscher haben nachgewiesen: Meditation kann langfristig die Aktivität in Gehirnbereichen verändern, die Emotionen, Konzentrationsfähigkeit und das körperliche Empfinden regulieren. MBSR gilt dabei als besonders wirksam: Stress wird reduziert, der Schlaf verbessert sich. Der Geist soll so zur Ruhe kommen und eine gelassene Entspannung soll sich einstellen. Wer regelmäßig übt, kann zudem mit Krankheiten und Schmerzen, etwa chronischen Rückenleiden, besser umgehen und bewegt sich dadurch mehr.
  • Kunsttherapie Das Grundprinzip der Kunsttherapie besteht darin, dass sie die Möglichkeit bietet, konkrete Objekte herzustellen, die Gefühle und Gedanken darstellen, die schwer fassbar, verborgen und mysteriös sind. Sowohl der Prozess der Kunstherstellung als auch die Kunst selbst, bieten die Möglichkeit Schwierigkeiten weniger bedrohlich erscheinen zu lassen, als im direkten Gespräch.. Artmaking kann emotionale Trümmer beseitigen; Schmerzen, Wunden oder Krankheiten können besser angenommen werden. Der Weg zur Ganzheit ist gebahnt.
  • Expressive Arts Therapy betont den künstlerischen Prozess als Mittel des emotionalen Ausdrucks und der Befreiung. Sie ähnelt der Kunsttherapie und kann durch Tanz, Bewegung, Erzählung und Poesie einer Person helfen, sich zu öffnen und zu heilen. Das Kunstwerk wird nicht als Diagnosewerkzeug verwendet, da angenommen wird, dass nur die Person die das Werk erstellt hat, die ihm innewohnende Bedeutung kennt.
  • Body Mapping Körper-Kartografie. Wie auf einer Landkarte, auf der auch nicht alles gleich aussieht, gleicht so manches Produkt mit Body-Mapping-System einem Puzzle. Es werden Körperkarten erstellt.
  • Neue Methoden in der Psychotherapie Zukunftsorientierte Virtual Reality, Augmented Reality und Immersive Techniken der Zukunft.
  • Hypnose
  • Physisch gesteuerte Kognitive Verhaltenstherapie (Tang et al 2013)
  • Exceptional Human Experiences (EHEs) Außergewöhnliche Menschliche Erfahrungen Integrationsarbeit fuer Selbstverständnis
  • Klientenzentrierten Gesprächsführung in Theorie und Praxis. Diese, nicht nur für die Psychotherapie einsetzbare Methode (jeder Umgang mit Menschen erfordert eine besondere Art sich aufeinander einzulassen), wurde von Carl Rogers entwickelt und beruht auf drei Schwerpunkten: die aufrichtige Annahme und Wertschätzung des anderen (Akzeptanz), einfühlendes Verstehen, (Empathie)- Offenheit nach außen und Übereinstimmung mit sich selbst (Kongruenz).


Inhalte:

  • Wahrnehmungsschulung (Eigen- und Fremdwahrnehmung)
  • Entwicklung innerer und äußerer Achtsamkeit -Kommunikation,  Nähe und Verbundenheit
  • Beziehung im therapeutischen Prozess
  • Spiritualität und Alltag
  • Emotionale Differenzierungsarbeit
  • Gruppenführung 
  • Auseinandersetzung mit Rapprochement Theorie
  • Berufsbild als Therapeut, Begleiter und Berater
  • Kreative Prozessentwicklung
  • Erweiterung und Professionalisierung der methodischen Kompetenzen.

Abschluss mit ZfN-Zertifikat: Ganzheitliche Psychologie/Psychotherapie


Turnus   alle 2 Jahre
Dauer   1,5 Jahre, 70 Donnerstagabende (18:00-20:30 Uhr) - online
Termin (PS-A-17173)   neuer Starttermin: 11.11.2021                                                                          
Kosten   Anmeldegebühr: € 110,-
(entfällt für ZfN-Schüler)
bei Gesamtzahlung
€ 3.300,-
ZfN-Schüler: € 3.130,-
bei Teilzahlung
Anzahlung € 540,- plus 15x mtl. € 190,- (gesamt € 3.390,-)
ZfN-Schüler: Anzahlung € 510,- plus 15x mtl. € 180,- (gesamt € 3.210,-)
Dozentin   PhD Dorote Weyers-Lucci
Zielgruppe   offen für alle Interessierten
Info   Max. 35 TN. 
Hinweis   Sie können sich hier online einen Ausbildungsplatz reservieren.
Für eine verbindliche Anmeldung verwenden Sie bitte das pdf-Anmeldeformular.

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